Speed-Networking am 27.11.18: Berufsorientierung auf Augenhöhe

Info-Abend „Schule fertig – und dann? Dein Weg zum Beruf – Deine Karriere“ am 27.11.2018, 17 Uhr, Bildungszentrum St. Augustin, Obere Klinge 1 A, Coburg

Fragen, die sich Jugendliche selbst stellen, wenn sie an Beruf und Karriere denken, stehen im Mittelpunkt einer frühen Abendveranstaltung der Stiftung Lebenspfad für 14- bis 19-Jährige. Anhand der unterschiedlichen Erfahrungen, die Vertreter und Abgesandte Coburger Unternehmen und Institutionen bei ihrer Suche nach dem für sie passenden Einstieg ins Berufsleben gemacht haben, werden Schüler in die Lage versetzt, sich selbst im Dschungel der Studien- und Ausbildungswege zu orientieren. Damit die Jugendlichen und die Abgesandten von Ausbildungsbetrieben, Fach- und Hochschulen zwanglos ins Gespräch kommen, wird ihnen die Business-Trainerin Martina Thomas zum Auftakt Insidertipps geben und Tricks vermitteln, die sich auch später bei einer Bewerbung oder im Studium als äußerst hilfreich erweisen werden. Die Teilnahme ist kostenlos, Eltern sind nicht erwünscht, um Voranmeldung bis 19.11. per E-Mail an anmeldung@karriere-wege.de wird gebeten. Schirmherr der Veranstaltung ist der Oberbürgermeister der Stadt Coburg, Norbert Tessmer.

Mit 14, 15, 16 oder 19 Jahren kann man noch keine Vorstellung haben, wie sich das Berufsleben anfühlt. Trotzdem muss man sich bereits in diesem Alter entscheiden, ob man sich für eine Ausbildung bewirbt oder studieren will. Weil Unternehmen, Fach- und Hochschulen mittlerweile um jeden motivierten Schüler kämpfen, empfinden Jugendliche ihre Ratschläge und Werbung als nicht wirklich hilfreich. Sie wollen sich selbst ein Bild machen: Welche Wege gibt es überhaupt? Was ist für mich richtig, passt zu meinen Stärken, meinen Träumen, gibt mir Sinn? Und: Muss ich Coburg verlassen oder kann ich bleiben, was ist in der Region eigentlich alles möglich?

Martina Thomas, Referentin der Stiftung Lebenspfad, die den Abend gemeinsam mit Schülern moderiert, wird keine vorgefertigten Antworten vortragen. „Die Arbeit meiner gemeinnützigen Stiftung besteht darin, Jugendlichen das Rüstzeug zu geben, um eine der wichtigsten Entscheidungen, die ihnen die Gesellschaft stellt, selbstständig treffen zu können. Die meisten Jugendlichen wollen anpacken … beruflich. Sie wissen nur nicht, wie es geht.“ Nach einem spielerischen Workshop zum Thema Networking wird es den Teilnehmern wie selbstverständlich gelingen, auf dem Marktplatz der Inspiration ungezwungen mit Vertretern von Fach- und Hochschulen sowie von über 14 Ausbildungs-betrieben aus unterschiedlichsten Branchen ins Gespräch zu kommen.

Die gemeinnützige Stiftung Lebenspfad wurde im Frühjahr 2016 aus dem Wissen heraus gegründet, dass Jugendliche die Frage ohne Unterstützung nicht beantworten können, wie sich ihre Lust, sich und ihre Fähigkeiten in ein Unternehmen einzubringen, mit der Realität vereinen lässt. Durch altersgerechte Workshops, Camps und Rollenspiele mit Arbeitgebern lässt die Stiftung Lebenspfad Schüler verstehen, worauf es in welchem Beruf tatsächlich ankommt. Die Stärken des Einzelnen werden erkannt – auch von den Unternehmen, die sich aktiv an den Projekten beteiligen und dadurch früh Kontakt zu Nachwuchskräften von morgen knüpfen.

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